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Es hat sich ausgeweimart, wir gehen jetzt dessauern*Ein Livehörspiel von Ines Burdow und Frank Diersch. Eine Koproduktion mit der Feininger-Galerie Quedlinburg

Wann?

19:00 - 21:00 Uhr

Wo?

Lyonel-Feininger-Galerie
Schlossberg 11
06484 Quedlinburg
Tel: 03946 - 689593-0
Fax: 03946 - 689593-824

Beschreibung

Es lesen: Ines Burdow und Felix Tittel
Stimmen: Stephan Baumecker, Uwe Preuss
Einrichtung/Soundcollage: Ines Burdow und Frank Diersch
Tonregie: Christoph Kalkowski

Das Live-Hörspiel, als Variationen einer heutigen Sicht auf die „Feiningers“ der Bauhauszeit, eine künstlerische Annäherung.

Aus den umfangreichen unveröffentlichten Korrespondenzen von Lyonel Feininger an seine Frau Julia Feininger und den Lebenserinnerungen des jüngsten Sohnes, T. Lux Feininger, wird die Zeit der Feiningers am Bauhaus beleuchtet. In dieser Verdichtung entsteht ein „Familienbild“, welches dem Zuschauer/hörer ergänzend zur Ausstellung eindringlich den Kosmos der Feiningers näher bringt. Fragen nach Zusammenhalt und Auflehnung, Unterstützung und Infragestellen lassen das Publikum nacherleben, wie stark und wirksam das unsichtbare Geflecht der Familie einwirkt auf die Entwicklung und Position des Einzelnen. Das Programm konzentriert sich hierbei vor allem auf die Bauhauszeit, auf die Anfänge, Hoffnungen und Schwierigkeiten, die zwischen zwei Weltkriegen in den Briefen und Erinnerungen reflektiert werden.

* (Lyonel Feininger an seine Frau Julia)

Die Beteiligten:

Inés Burdow
ist Schauspielerin, Autorin und Regisseurin. Sie war u.a. am Berliner Ensemble engagiert, spielte Hauptrollen in der Oper, arbeitet für die Kulturradios der ARD-Anstalten und dreht fürs Fernsehen. Ihr Feature-Porträt „Die Unvollendete“ (MDR/RBB) über die Schriftstellerin Brigitte Reimann war 2013 für den Juliane Barthel-Medienpreis nominiert. 2015 bekam Burdow den Kunstförderpreis
des Landes Brandenburg. 2016 Stipendiatin der Villa Decius/Krakau/Pl und Pirosmani Stipendium in Georgien. 2018 Gründung und im Leitungsteam der Anderen Welt Bühne in Strausberg.

Frank Diersch
studierte an der Fachschule für Werbung und Gestaltung, Berlin und war Meisterschüler/Stipendiat an der Akademie der Künste in Berlin. Seit 1989 ist er an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland beteiligt. Ab 2005 Lehraufträge an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Hochschule für bildende Künste Hamburg und an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 1990 Publikationen im In- und Ausland, Arbeiten für Theater und Hörfunk. 2018 Mitbegründer Radio Woltersdorf. 1998 Egmont-Schaefer-Preis für Zeichnung, Berlin, 2016 Brandenburgischer Kunstförderpreis und Pirosmani-Stipendium in Georgien, 2018 Brandenburgischer Kunstpreis für Grafik/Zeichnung.

Christoph Kalkowski
Von Beginn seiner künstlerischen Arbeit an baut Christoph Kalkowski Hörwelten. An der legendären Baracke des Deutschen Theater Berlin initiierte er das innovative Programmformat „Hörraum", das nur auf das akustische Erleben ausgerichtet war. In der Folgezeit gestaltete und produzierte er diverse, zum Teil preisgekrönte Hörspiele wie „Die Blauzeugen". Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen „Der Android“ (in Zusammenarbeit mit Kraftwerk), „Limassol", „Der Reaktor“, „Die andere Seite“ und „Wir“, wofür er 2016 den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie Bestes Hörspiel bekam und 2019 Kunstkopfhörspiel „Masse Mensch“.

Felix Tittel
studierte Schauspiel an der HfS Ernst Busch in Berlin. Er gastierte an der Schaubühne Berlin unter der Regie von Lars Eidinger und Volker Lösch. Von 2010-2017 war er am Berliner Ensemble engagiert und arbeitete u. a. mit den Regisseuren Manfred Karge, Claus Peymann, Katharina Thalbach, Leander Haußmann und Robert Wilson zusammen. 2019 gastierte er am Anhaltischen Theater Dessau. Felix Titel lebt freischaffend in Brandenburg und Berlin.

Stephan Baumecker
studierte an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Ensemblemitglied unter anderem am Schillertheater Berlin, Schauspielhaus Bochum und dem Berliner Ensemble und arbeitete mit Regisseuren wie Leander Haußmann, Dimiter Gotscheff, Peter Stein, Robert Wilson und Claus Peymann zusammen. Seit 2006 arbeitet er hauptsächlich für Film und Fernsehen.

Uwe Preuss
begann als Schauspieler an verschiedenen Berliner Theatern. Von
1995-2002 war er Mitglied des Berliner Ensembles. Seitdem ist er freischaffend und vorwiegend in TV- und Film-Produktionen zu sehen.

Eintrittspreise

8 €

Veranstalter

Lyonel-Feininger-Galerie. Museum für grafische Künste
Schlossberg 11
06484 Quedlinburg
Tel: +49 3946 689 5938-0
Fax: +49 3946 689 5938-24

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