Schloss Plötzkau

Museum bis einschließlich 20. Dezember geschlossen!

Auf Grundlage der Dritten Verordnung zur Änderung der Achten Ein­dämmungs­ver­ordnung bleiben alle Museen der Kultur­stiftung Sachsen-Anhalt bis ein­schließ­lich 20. Dezember 2020 geschlossen. Ebenso sind alle öffent­lichen Ver­anstal­tungen abgesagt.

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Schloss Plötzkau sucht Gaststättenpächter!

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Der Schlosshof und der Rittersaal können von Ihnen angemietet werden.

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Parkmöglichkeiten für PKW und Busse sind vorhanden. Die Burganlage ist nicht barrierefrei.

Renaissance auf mittelalterlichen Mauern

Ein 37 Meter hoher Turm und nicht weniger als 21 markante Giebel geben Schloss Plötzkau seine unverwechselbare Silhouette. Weithin sichtbar steht es in der Nähe von Alsleben über dem Naturpark Unteres Saaletal. Betritt man den Innenhof, hat man beinahe das Gefühl, auf dem Marktplatz einer Renaissance-Kleinstadt zu stehen; hier und da entdeckt man auch barocke Elemente späterer Umbauten. Trotzdem sind die mittelalterlichen Anfänge des Gemäuers aus Zeiten der Grafen zu Plötzkau an vielen Stellen präsent, vor allem in den Kellergewölben und Untergeschossen.

Im 16. Jahrhundert ließ Fürst Bernhard VII. von Anhalt auf den Mauern der inzwischen arg mitgenommenen Anlage ein Wohnschloss im Stil seiner Epoche erbauen. Von den über 70 Räumen beeindruckt besonders der sogenannte Fürstensaal, ausgestattet mit einem riesigen Sandsteinkamin, inklusive prächtigem Aufsatz, einer kunstvollen Stuckdecke sowie einem streng gesicherten „geheimen Gemach“!

Was das Schloss nach seiner herrschaftlichen Ära erlebte, ist an Vielfalt kaum zu überbieten: Es diente zum Beispiel als Münzprägeanstalt, als Fabrik für japanische Lackmalerei und Tabakwaren, als Gefängnis, als landwirtschaftliche Domäne, als Flüchtlingsunterkunft und als Museums-Depot. Über diese erstaunliche Geschichte und vieles mehr berichten diverse Dauerausstellungen im Turmmuseum.