Schloss Plötzkau

Schloss Plötzkau

Schlossverein Plötzkau e. V.
Schloss Plötzkau · Haus am Turm · Schlosshof 2
06425 Plötzkau
M: +49 1748654212
mail@schlossverein-ploetzkau.de
www.schloss-ploetzkau.de

Schloss Plötzkau sucht Gaststättenpächter!

Zur Ausschreibung

Der Schlosshof und der Rittersaal können von Ihnen angemietet werden.

Nähere Informationen finden Sie hier:

Vermietung

Routenplaner

Anreise

Parkmöglichkeiten für PKW und Busse sind vorhanden. Die Burganlage ist nicht barrierefrei.

Öffnungszeiten

April bis Oktober

Montaggeschlossen
Dienstaggeschlossen
Mittwoch11–17 Uhr
Donnerstag11–17 Uhr
Freitag11–17 Uhr
Samstag11–17 Uhr
Sonntag11–17 Uhr
Feiertag11–17 Uhr

Für Gruppen besteht die Möglichkeit eines Besuches auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten. 
Anmeldungen und nähere Informationen finden Sie hier:

Schloss Plötzkau e. V.

Preise

Museum und Turmbesichtigung

Erwachsene3 Euro
Kinder2 Euro

Führungen

Der Verein Schloss Plötzkau e. V. ermöglicht Ihnen eine sachkundige Führung durch die einzelnen Ausstellungen. Hier wird Ihnen ein Überblick über die Geschichte des Schlosses und der Region gegeben. Anmeldungen und nähere Informationen finden Sie hier:

Schloss Plötzkau e. V.

Renaissance auf mittelalterlichen Mauern

Ein 37 Meter hoher Turm und nicht weniger als 21 markante Giebel geben Schloss Plötzkau seine unverwechselbare Silhouette. Weithin sichtbar steht es in der Nähe von Alsleben über dem Naturpark Unteres Saaletal. Betritt man den Innenhof, hat man beinahe das Gefühl, auf dem Marktplatz einer Renaissance-Kleinstadt zu stehen; hier und da entdeckt man auch barocke Elemente späterer Umbauten. Trotzdem sind die mittelalterlichen Anfänge des Gemäuers aus Zeiten der Grafen zu Plötzkau an vielen Stellen präsent, vor allem in den Kellergewölben und Untergeschossen.

Im 16. Jahrhundert ließ Fürst Bernhard von Anhalt-Brandenburg auf den Mauern der inzwischen arg mitgenommenen Anlage ein Wohnschloss im Stil seiner Epoche erbauen. Von den über 70 Räumen, darunter ein streng gesichertes „geheimes Gemach“ im sogenannten Fürstensaal beeindrucken besonders der riesige Sandsteinkamin mit seinem prächtigen Aufsatz und die kunstvolle Stuckdecke!

Was das Schloss nach seiner herrschaftlichen Ära erlebte, ist an Vielfalt kaum zu überbieten: Es diente zum Beispiel als Münzprägeanstalt, als Fabrik für japanische Lackmalerei und Tabakwaren, als Gefängnis, als landwirtschaftliche Domäne, als Flüchtlingsunterkunft und als Museums-Depot. Über diese erstaunliche Geschichte und vieles mehr berichten diverse Dauerausstellungen im Turmmuseum.