Schloss Neuenburg

MUSEUM WIEDER GEÖFFNET


Bitte informieren Sie sich über unsere
Regelungen für den Museumsbesuch

Schloss Neuenburg

Schloss 1
06632 Freyburg (Unstrut)
+49 34464 355-30
+49 34464 355-55
neuenburg@kulturstiftung-st.de
www.schloss-neuenburg.de

Routenplaner

Anreise

Bitte benutzen Sie den Besucherparkplatz am „Berghotel zum Edelacker”, der auch für Reisebusse geeignet ist. Von dort sind es nur fünf Minuten Fußweg bis zur Neuenburg. Die Burganlage ist nicht barrierefrei.

Öffnungszeiten

Museum in der Kernburg

Montag und Dienstag

geschlossen

Mittwoch bis Sonntag und Feiertag

10–12 Uhr
13–15 Uhr
16–18 Uhr

Hinweis

Für Ihren Besuch haben Sie die Wahl zwischen 3 Zeitfenstern. Dazwischen wird das Museum für umfassende Hygiene­maßnahmen geschlossen.

 

Trotz der Corona-Einschränkungen ist ein Großteil der Räume und Ausstellungen zu besichtigen. Aufgrund der geltenden Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen zum Schutz der Besucher und Mitarbeiter sind dennoch Einschränkungen z.B. in kleinräumigen Bereichen notwendig.

Leider geschlossen bleiben müssen der romanische Wohnturm, die Gewölbe- und Schlosskeller sowie der Sonderausstellungsbereich Bergfried „Dicker Wilhelm“.

Preise

Erwachsene
6,50 Euro

Ermäßigt
4 Euro

Kinder und Jugendliche bis zum 18. Geburtstag
Eintritt frei

WEITERE INFORMATIONEN

und den Link zum Ticketshop finden Sie hier:

Schloss Neuenburg

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen aktuell keine Schlossführungen anbieten können. Ebenso ist derzeit keine Ausleihe von AudioGuides möglich.

Sie können aber vor Ort mit Ihrem Smartphone über unser kostenloses ROMANIK-WLAN auf weiterführende Informationen in deutscher, englischer und französischer Sprache zugreifen. Eine Kurzanleitung erhalten Sie an der Museumskasse.

Glanzvolles Zentrum ritterlicher Kultur

Hoch über dem Winzerstädtchen Freyburg erstreckt sich die mächtige Anlage der Neuenburg. Ihr Bauherr Ludwig der Springer sicherte mit ihrer Gründung den Herrschaftsanspruch der Ludowinger im östlichen Teil der Ländereien. Und noch weitere berühmte Namen tauchen in der Geschichte der weithin sichtbaren Burg auf: 1224/25 lebte etwa die Heilige Elisabeth von Thüringen hier, der man die herrlich ornamentierte Doppelkapelle – ein wahres Kleinod der Romanik – weihte. Zuvor hatte schon Kaiser Barbarossa seinen Schwager auf der „Neuen Burg“ besucht, und Heinrich von Veldeke brachte hier Teile seines weltbekannten mittelhochdeutschen „Eneasromans“ zu Pergament.

Der gut erhaltene Wohnturm entführt Sie direkt in die Privatangelegenheiten hinter dem höfischen Leben. Einzigartige Alltagsgegenstände aus dieser glanzvollen Zeit wie etwa Spielzeug oder Kleidungsstücke erzählen ihre ganz eigenen Geschichten. In anderen Bereichen des Schlosses warten weitere Zeitzeugnisse auf Sie – zum Beispiel die technisch erstaunlich ausgereifte Latrinenanlage.

Im Burgmuseum thematisieren Dauerausstellungen die wechselvolle Geschichte des Gemäuers und des Thüringer Adels, den Weinanbau in der Region und die Faszination Taschenuhr. Weitere Exponate werden in wechselnden Sonderausstellungen präsentiert. Und für die kleinen Gäste heißt es Mitmachen: Sie können in der spielerisch geführten „Kinderkemenate“ Burgfräulein oder -herr für einen Tag sein.