Dom Halle | Saale

Dom Halle | Saale

Reformierter Kirchenkreis der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland
Kleine Klausstr. 6
06108 Halle (Saale)
T: +49 345 20213-79
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halle-reformiert@t-online.de
www.ekm-reformiert.de

Routenplaner

Das Domgelände ist nur eingeschränkt barrierefrei.

Öffnungszeiten

April bis Oktober

Montaggeschlossen
Dienstag11–17 Uhr
Mittwoch11–17 Uhr
Donnerstag11–17 Uhr
Freitag11–17 Uhr
Samstag11–17 Uhr
Sonntaggeschlossen
Feiertaggeschlossen

 

November bis März 

Montaggeschlossen
Dienstag13–16 Uhr
Mittwoch13–16 Uhr
Donnerstag13–16 Uhr
Freitag13–16 Uhr
Samstag10–16 Uhr
Sonntaggeschlossen
Feiertaggeschlossen

Stille Pracht mit großer Vergangenheit

So mancher Besucher staunt, wenn er vor dem Dom zu Halle steht: Hier verschwimmen verschiedenste Stilelemente von Gotik und Renaissance zu einer ungewohnt schlichten Gesamtheit. Doch hoch aufragende Türme hat dieses Gebäude nicht nötig, um ehrwürdige Frömmigkeit zu vermitteln.

Die Dominikaner erbauten „St. Peter zum Heiligen Kreuz“ um 1280 in dem für ihren Bettelorden typischen nüchternen Stil. Erst unter Kardinal Albrecht von Brandenburg, der seine als „Hallesches Heiltum“ berühmt gewordene Reliquiensammlung mitbrachte, stieg die Kirche im 16. Jahrhundert zu einer der wichtigsten des Erzbistums Magdeburg auf. Um der neuen Stellung gerecht zu werden, wurde der Innenraum prachtvoll ausgeschmückt.
Im Zuge der Reformation musste der Kardinal Halle verlassen. Seine Schätze nahm er mit und der Glanz des Domes verblasste. Im 17. Jahrhundert diente er Herzog August von Sachsen-Weißenfels – dem letzten Administrator des Magdeburger Erzstifts – noch einmal als Hofkirche; seitdem ist der Dom evangelische Gemeindekirche. In den Jahren 1702/03 wirkte der junge Georg Friedrich Händel dort als Organist „auf ein Jahr zur Probe“.

Die bemerkenswerte Akustik der dreischiffigen Halle macht den Dom zu Halle übrigens noch heute zum begehrten Veranstaltungsort für Konzert- und Theateraufführungen. Und auch ohne Musik lohnt sich ein Besuch mit einem Blick auf den 17-teiligen Standbilder-Zyklus an den Pfeilern, das originalgetreu restaurierte Chorgestühl und die reich verzierte Kanzel.