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Kurs: BACHS ERBEN | Doch nicht ins Wasser gefallenKursnummer: 20205

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Wann?

bis
17:00 - 12:00 Uhr

Wo?

Kloster Michaelstein | Blankenburg (Harz)
Michaelstein 3
38889 Blankenburg (Harz)

Beschreibung

Das ursprünglich geplante Programm "Bachs erste Liebe" kann auf Grund der Einschränkungen nicht statt finden und wird komplett auf 2021 verschoben. Allerdings ist die 14. Sommerarbeitsphase von BACHS ERBEN "Doch nicht ins Wasser gefallen". Ohne Gesang und Konzertreise nach Lüneburg und Lübeck werden BACHS ERBEN mit gebührenden Abstand proben und voraussichtlich dreimal in Michaelstein konzertieren.

Programm
• Antonio Vivaldi - Flötenkonzert "La tempesta di mare"
• Georg Friedrich Händel - Wassermusik, Suite in F-Dur
• Johann Sebastian Bach - Brandenburgische Konzert Nr. 1
• Joseph Haydn - Sinfonie Nr. 39 "Tempesta die mare"


Besetzung
8 Geigen, 3 Bratschen, 3 Violoncelli, Kontrabass, Cembalo, Orgel, Blockflöten, 3 Oboen, 2 Fagotte und 2 Hörner
historische Instrumente 415 Hz


Ablauf
• vom 31.07. bis 04.08.2020 Kammermusik-, Register und Tuttiproben
• Dienstag, den 04.08.2020 internes Kammerkonzert (am Abend)
• ab Mittwoch, den 05.08.2020 nur noch Tuttiproben
• 1. Konzert: 08.08.2020, 16:00 Uhr, Kloster Michaelstein | Musikscheune
• 2. Konzert: 08.08.2020, 19:30 Uhr, Kloster Michaelstein | Musikscheune
• 3. Konzert: 09.08.2020, 11:00 Uhr, Kloster Michaelstein | Musikscheune
• danach Abreise

Kurspreis
voll 45,- € (für Schüler und Studenten)
Übernachtung/Verpflegung ist gesondert über das Gasthaus "Zum Weißen Mönch" zu buchen.

Bitte möglichst bis 18.6.2020 anmelden - begrenzte Plätze! Danke!

Hinweis
Der volle Kurspreis gilt für Schüler und Studenten. Eine Ermäßigung gibt es nicht. Willkommen sind ambitionierte Musikschüler und -studenten mit Barockmusikbegeisterung von 14 bis 26 Jahren.


Dozent(inn)en
Raphael Alpermann, Berlin (künstlerischer Leiter/Cembalo)
Raphael Alpermann ist Absolvent der Berliner Musikhochschule "Hanns Eisler". Dem regulären Studium folgte eine Ausbildung in der Meisterklasse der Akademie der Künste in Berlin. Während dieser Zeit nahm er zusätzlich Unterricht bei Gustav Leonhardt und Ton Koopman. Er gehört der Akademie für Alte Musik Berlin seit ihrer Gründung 1982 an. Bei vielen Konzerten und Aufnahmen des Ensembles wirkte er als Solist mit. 1995 debütierte er bei den Berliner Philharmonikern mit einem Konzert von Bach. Seither ist er immer wieder Gast dieses Orchesters sowie anderer namhafter Ensembles. Er arbeitete u.a. mit den Dirigenten Claudio Abbado, Simon Rattle und Nikolaus Harnoncourt, mit den Solisten Thomas Quasthoff, Albrecht Mayer und Emmanuel Pahud zusammen. Konzertreisen führten ihn in viele der bedeutendsten Konzertsäle auf fünf Kontinenten und zu Festivals weltweit. Weit über 100 CDs spielte er in verschiedenen Besetzungen ein, etliche davon wurden mit namhaften Preisen ausgezeichnet. Raphael Alpermann unterrichtet an der renommierten Berliner Hochschule für Musik und ist künstlerischer Leiter des Jugendbarockorchesters "BACHS ERBEN".

Prof. Stephan Mai, Berlin (Violine)
Stephan Mai wurde 1953 in Leipzig geboren. Seine Violinausbildung begann 1962 und führte über den Besuch der Kinderklasse bis zum Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig. Nach dem Examen 1976 wurde er Mitglied des Rundfunk-Sinfonie Orchesters Berlin sowie des Kammerorchesters Berlin. Darüber hinaus engagierte er sich für den Aufbau eines Ensembles, das sich mit zunächst modernem Instrumentarium der historischen Aufführungspraxis widmete. Daraus ging 1982 die Gründung der Akademie für Alte Musik Berlin hervor, der Stephan Mai seitdem als einer der Konzertmeister angehört. Mit dem Orchester gastierte Stephan Mai bereits 1986 bei den vom Westdeutschen Rundfunk veranstalteten Tagen für Alte Musik in Herne. Seither wirkt er an zahlreichen Schallplattenproduktionen und Rundfunkaufnahmen des Ensembles mit; Tourneen und Festivalauftritte führen über die Grenzen Europas hinaus in den Nahen Osten sowie nach Japan. Lehraufträge an der Hochschule für Musik in Leipzig und der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin begleiteten seit 1991 seine künstlerische, auch solistische Tätigkeit. Seit 2015 hat Stephan Mai eine Honorarprofessor für Historische Spielpraxis an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Seine Erfahrungen mit der so genannten historischen Aufführungspraxis gibt er inzwischen vermehrt an kammermusikalische Ensembles weiter, die - zuweilen auch auf modernen Instrumenten - die Musik des 18. bis beginnenden 19. Jahrhundert pflegen.

Yver Ytier, Violine
Yves Ytier, geboren in Santiago de Chile, lebt und arbeitet seit 2011 in Deutschland. Er studierte moderne Geige in Chile und in Berlin und schloss seinen Master in Barockvioline an der Folkwang Universität der Künste Essen bei Mayumi Hirasaki ab. 2018 absolvierte er einen »Postgraduate« in Alter Musik an der Universität Mozarteum in S alzburg. Sowohl als Konzertmeister und Stimmführer als auch im Tutti spielt er regelmäßig mit Ensembles wie der Bach Akademie Stuttgart, der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Cölner Barockorchester, dem Dresdener Festspielorchester und La Divina Armonia.
Yves Ytier schloss außerdem ein Studium in Zeitgenössischem Tanz an der Folkwang Universität in Essen ab und tanzte 2015 und 2016 am Stadttheater Trier unter der Leitung von Susanne Linke und Urs Dietrich. Er beschäftigt sich mit historischem Tanz und besuchte Fortbildungen bei verschiedenen Barocktanzforschern.

Florian Schulte, Oldenburg (Viola)
Florian Schulte wuchs in Bremen auf, wo er seine ersten musikalischen Erfahrungen in diversen Jugendorchestern machte. Sein Zivildienst in Schloss Weikersheim bestärkte seinen Wunsch, Musik zum Beruf zu machen, so dass sich daran eine zweijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule für Musik und das Bratschenstudium in Düsseldorf anschloss. Die Suche nach dem barocken Originalklang betrieb er parallel zu seinem Studium und bekam 1998 fundierte Nahrung durch seine Mitwirkung im "European Union Baroque Orchestra", welche ihn auf Reisen durch ganz Europa und den nahen Osten führte. Seitdem spielt er immer wieder in Orchestern wie Neue Düsseldorfer Hofmusik, La Stagione Frankfurt, elbipolis Hamburg und Akademie für Alte Musik Berlin. Als Mitglied des Aaron-Quartett Köln erforscht er auch die Möglichkeiten der Originalinstrumente im Streichquartett.

Aleke Alpermann,  (Violoncello)
Ihr Studium absolvierte Aleke Alpermann bei Prof. Forck an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ergänzend erhielt sie Unterricht u.a. bei Kristin von der Goltz und Werner Matzke. Sie wirkte bei CD-Einspielungen - in jüngster Zeit bei Produktionen der Berliner Barock Solisten - mit, ebenso bei Rundfunkaufnahmen und Konzertreisen in Europa, nach Asien und Lateinamerika.
Mit verschiedenen Ensembles erhielt sie 2011 den 1. Preis beim Internationalen Graun-Wettbewerb, 2013 den 2. Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb Berlin und wurde 2012 als Stipendiatin in der „Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler“ ausgezeichnet.
Leidenschaftlich der Kammermusik verschrieben konzertierte sie u.a. mit Daniel Hope, Sayako Kusaka und Georg Kallweit.
Für Continuo-Partien wird sie gern vom RIAS-Kammerchor, dem Rundfunkchor Berlin und dem Rundfunkchor des MDR gefragt. 2018 bis Anfang 2019 war sie stellv. Solocellistin am Magdeburger Theater.

Elisabeth Grümmer, Leipzig (Oboe)
Elisabeth Grümmer wurde 1987 in Rostock geboren.
Sie lebt in Leipzig mit ihrer Familie und ist als freiberufliche Oboistin mit modernen und barocken
Instrumenten in verschiedenen Ensembles tätig.
Momentan spielt sie Projekte mit dem NDR Elbphilharmonieorchester, der Philharmonie Dresden,
der Camerata Salzburg, der Akademie für Alte Musik Berlin, der Lauttencompagney Berlin sowie
dem Leipziger Barockorchester, der Batzdorfer Hofkapelle, der Merseburger Hofmusik u.a.
Von 2006 bis 20013 studierte sie bei Prof. Matthias Bäcker in Weimar an der Hochschule für Musik
„Franz Liszt“ sowie an der Guildhall School of Music and Drama in London und bei Prof. Paulus
van der Merwe an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg moderne Oboe.
Orchestererfahrung sammelte sie während dieser Zeit als Substitutin in der Staatskapelle Weimar,
als Akademistin der Sächsischen Staatskapelle Dresden sowie als langjähriges Mitglied der Jungen
Deutschen Philharmonie.
Im Juni wird sie den Master Instrumentalsolist Barockoboe bei Xenia Löffler an der Universität der
Künste Berlin abschließen.

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Die Musikakademie freut sich sehr, dass dieser Kurs nun angeboten werden kann, jedoch gelten für die Teilnahme einige Bedingungen, für die wir Sie um Verständnis bitten:

  • Teilnehmer mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung oder jeglichen Erkältungssymptomen werden vom Kurs – ggf. auch während des laufenden Kurses – ausgeschlossen.

  • Teilnehmer, die außerhalb der Staaten der Staatengruppe nach § 1 Abs. 4 der SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung vom 9. April 2020 (GVB1. LSA S. 124), zuletzt geändert durch Verordnung vom 19. Mai 2020 (GVB1. LSA S. 248) wohnen bzw. anreisen, dürfen nicht an dem Kurs teilnehmen.

  • Es besteht – abweichend von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen – bei nachgewiesener Krankheit kein Anspruch auf Erstattung des Kursbeitrages oder der Aufenthaltskosten. Die Musikakademie empfiehlt den Abschluss einer Seminarrücktrittsversicherung.

  • Sollte der Kurs aufgrund behördlicher Anordnungen nicht durchführbar sein, so wird der Kursbeitrag erstattet.

  • Es stehen in den Gebäuden keine zusätzlichen Aufenthalts- oder Gemeinschaftsräume, Wasserspender oder Tee-Küchen zur Verfügung.

  • Die vor Ort einsehbaren und speziell auf die Musikakademie und das Gästehaus abgestimmten Hygieneanweisungen sind einzuhalten. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist für bestimmte Bereiche der Musikakademie erforderlich und mitzubringen. Die Unterrichtsräume sind so vorbereitet, dass der Mindestabstand bzw. die maximale zulässige Teilnehmerzahl eingehalten wird.

  • Aufgrund der Verordnungsbedingungen ist die Teilnehmerzahl begrenzt, die Auswahl aus den eingegangenen Anmeldungen trifft die Musikakademie zusammen mit den Dozenten. Es besteht kein Anspruch auf Teilnahme an dem Kurs.

Mit der Absendung der Anmeldung und der Teilnahme an dem Kurs erklären Sie sich mit den oben aufgeführten Bedingungen uneingeschränkt einverstanden.

Einige Hinweise zum Aufenthalt:

  • In unseren Gästezimmern werden alle geltenden Hygieneauflagen berücksichtigt, bei Doppel- und Mehrbettzimmern wird durch Änderung der Möblierung der Mindestabstand eingehalten.

  • Bitte melden Sie sich zeitgleich mit Ihrer Kursanmeldung für den Aufenthalt (Übernachtung/Verpflegung) an, da aufgrund der Hygienebestimmungen die Anzahl der Zimmer begrenzt ist!

Veranstalter

Kloster Michaelstein | Musikakademie, Aufführungspraxis
Michaelstein 15
38889 Blankenburg
Tel: +49 3944 9030 44/45
Fax: +49 3944 9030 30

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